Daishin Zen Schule

Hara - Was ist Lebensenergie? (Einführung)

Teisho - Zen-Meister Hinnerk Polenski

 

Was ist Lebensenergie? Was bedeutet „Kraftmitte“, und wie kann ich sie nutzen?

Bevor ich darüber nachdenken kann, sie zu nutzen, geht es erst einmal darum, sie zu fühlen. Wenn ich sie fühle, geht es darum, sie in ihren natürlichen Zustand zurückzubringen. Das Faszinierende am Thema Lebensenergie und Kraftmitte ist, dass wir als Menschen damit ausgestattet sind, wir müssen sie nicht erreichen. Nur die Entwicklung unserer Zivilisation - in den letzten vielleicht 1.400 Jahren - hat dazu geführt, dass der Mensch aus seiner Kraftmitte, aus seiner Erdmitte heraus mehr und mehr in den Kopf-Schulter-Bereich geraten ist; das Denken zieht die Kraft, die Lebensenergie nach oben und treibt sich selber an. Gedanken erzeugen Bilder, Bilder erzeugen Emotionen, Emotionen kosten Energie, Energie steigt nach oben und erzeugt weitere Gedanken usw.

Bevor wir aber da weitergehen, bevor wir uns das in der Praxis, in der Übung, anschauen, und wie wir das im Alltag öffnen können, ist es sinnvoll, das einmal grundsätzlich zu verstehen. Um was geht es eigentlich, was ist Lebensenergie? In der europäischen Tradition gibt es diesen Begriff nicht; der Europäer hat sich seit der Zeit der Griechen, seit der Entwicklung der Wissenschaft – im Fundament durch Aristoteles – nach Außen gerichtet; und im Außen sieht man eben keine Lebensenergie – sondern man sieht einen Baum, oder einen Apfel, der vom Baum fällt und vielleicht Newton auf den Kopf – und das ist dann die Kraft. Die Kraft ist da draußen, da fällt ein Apfel herunter. Und da gibt es Geschwindigkeit, Beschleunigung und solche Sachen… bis hin zu Einstein, e=mc2. So etwas können wir ziemlich gut. Da bauen wir sogar eine Atombombe mit und dann knallt das ordentlich…

Aber man muss sagen, der Begriff der Kraft, der Energie, ist vom Osten inspiriert. Es gibt zwar den „élan vital“ (Bergson , so am Ende des 19. Jahrhunderts) – aber zu einer Öffnung des Wissens, aber noch kein Fundament, kein wirkliches Verstehen. Der Osten, die Weisen des Ostens, haben sich in erster Linie mit dem Innen beschäftigt, während der Westen eher das Außen betrachtet hat, und zur Zeit wachsen beide Felder ineinander – am Anfang des letzten Jahrhunderts haben sie sich vielleicht inspiriert, und jetzt arbeiten sie sich ineinander, und die östliche Sicht wird vom Westen übernommen und weiterentwickelt – während der Osten das Prinzip des Westens übernimmt.

Die erste Frage ist also: Was ist Energie? Und diese Grundfrage nach der Energie möchte ich nicht auf der westlichen Ebene beantworten – wo wir drei Grundebenen haben, die Gravitation, das Licht und die elektromagnetischen Wellen, und die atomare Energie – sondern die vierte Ebene ist eine Energie, die vielleicht allen Dingen zugrunde liegt, die also unseren Vorstellungen von Energie zugrunde liegt, vielleicht auch unseren Vorstellungen von Materie zugrunde liegt, denn der Unterschied zwischen Materie und Energie ist sehr subjektiv. Früher hätte man die Luft hier nicht als Materie bezeichnet, dennoch hat sie einen Widerstand und ist daher Materie. Für uns im Westen ist es so, dass das Weltall, der unendliche Raum, leer ist – da sind Galaxien und Sterne und dazwischen fast gar nichts, pro Lichtjahr ein Atom oder so – für uns ist es bis heute noch leer, es ist Vakuum. Schon bei den alten Griechen war dies nicht so, sondern der Raum selber war der Äther – d.h. der Raum an sich ist eine Substanz. An dieser Stelle knackt der Westen auch in der Physik noch ziemlich, weil in unserer Vorstellung der Raum immer noch eine Endlichkeit hat, also muss er sich zwingend in sich selbst krümmen, oder dehnt sich aus, es gibt einen Urknall und man weiß nicht was danach passiert…

Für den Osten ist es sehr einfach – denn die Erfahrung von reinem Geist, oder die Essenz von absolutem Geist, ist in der Tiefe raumlos. Das Dharmakaya, das Grundprinzip des reinen Geistes, ist der Urgrund, wie die tibetischen Buddhisten sagen würden, oder im Zen: Shunyata – Leerheit, im Sinne von vollendeter Freiheit. Und da kommt dann ein Impuls hinein; und dieser Impuls der ersten Schöpfung ist die Schöpfung des Raumes, und diese Raum ist auf Sanskrit Akasha. Und in dem Moment, wo Raum ist, ist auch diese Energie; diese feine Energie und dieser Raum sind eins, und sie haben gemeinsam, dass sie nicht endlich sind, sondern sie bilden eine Raumunendlichkeit. Die können wir in der Meditation erfahren.

Und an dieser Stelle ist auch die buddhistische Physik interessant, die eine andere Ansicht zum Raum hat als die westliche Physik, die immer nur in der Endlichkeit festhält, geprägt durch die Bibel, durch die vorgegebene Tradition: Alles hat einen Anfang und ein Ende, daraus kommen wir nicht heraus. Sich das Unendliche vorzustellen ist für die Menschen sehr schwierig.

Dieser Raum – Akasha – ist reine Energie. Und diese Energie ist zunächst einfach nur ein Zustand; sie ist eine Art sublime, eine allerfeinste Grundlagen-Ebene, aus der sich dann Materie und gröbere Energien schöpfen, aus der sich Kontinuen schöpfen, Universen. Und dies Universum hier ist nur ein Aspekt. Im Raum-Zeitlichen, unserer begrenzen Vorstellung, hat es einen Anfang und ein Ende. Aber die Bewegung des Raumes entwickelt sich nicht aus einer Vergangenheit in eine Zukunft, sondern sie entwickelt sich im Jetzt, in unendlichen Feldern – im Jetzt. So gibt es unendlich viele Universen. Dennoch ist dieses so wie es ist – unseres. Es unterliegt dem Karma – mächtige Gesetze.

In dem Moment, wo Materie und gröbere Energien entstehen, fängt diese Urkraft, die wir erst einmal kosmische Energie nennen wollen, an, sich zu verdichten; sie hat also unterschiedliche Feldformen, und diese - Materie, grobere Energie, und diese feine Form von Energie, chinesisch „Chi“, japanisch „Ki“ – sind in einer Wechselwirkung. Vielleicht auch schon in grober Bewegung. In dem Moment, wo Leben entsteht – vor unendlich langer Zeit, die ersten Zellen – Erde, Pflanzen, beginnt diese Energie sich in dem, was Leben ausmacht, zu bewegen. Sie bewegt sich in einem Zyklus. Bei einem höher entwickelten Lebewesen - vielleicht ein Hund, ein Wolf - ist diese Energie in sehr klaren Bahnen strukturiert. In diesem Lebewesen, schöpft das Leben selber sich aus dem reinen Geist, will der reine Geist sich selber sehen. Und daraus entsteht der Impuls der Schöpfung, die sich selbst organisierend in der Evolution entwickelt – ein eigenartiges Koan, denn es ist nicht teleologisch wie bei Hegel, und dennoch ist Hegel nicht falsch. Aber da ist kein Endziel, das zieht, sondern ein Impuls, der sich selbst entwickelt. Und in dem Maße, wie sich aus diesem Ki-Impuls Geist, Bewusstsein in Form von Materie entwickelt und anwesend ist, in dem Maße beginnt sich diese Energie zu strukturieren und zu fließen. Das ist sehr wichtig – nicht als Theorie, sondern für die Praxis.

Je höher sich also das Lebewesen entwickelt, desto mehr verbindet sich diese Lebenskraft auch mit den Ebenen des Bewusstseins. Jedes Lebewesen – und jetzt kommen wir zum Menschen -, der Mensch selber ist genauso in diesem Zyklus, in dieser Kraft – das ist die Vitalisierung des Menschen durch die Lebenskraft. Der Mensch kann lange ohne Liebe auskommen, ohne Essen, weniger ohne Trinken, vielleicht drei Minuten ohne Luft - aber keine Sekunde ohne Ki. In dem Moment, wo dieses Ki steht oder sich nur noch träge bewegt, ist Materie tot. Der Unterschied zwischen einem lebenden Holzstamm, einer Pflanze, und einem toten Stück Holz ist, dass es hier keinen Zyklus mehr gibt. Deshalb ist es von großer Wichtigkeit für uns Menschen, das dieser Zyklus des Ki, dieser Zyklus des Lebens in uns selber harmonisch läuft, und das ist eine Grund-Vitalisierung unserer selbst.

Bevor wir uns genauer anschauen, was dies stört, und wie wir in diese alte Harmonie, in diese Kraftmitte zurückkehren, noch einmal ein wenig Grundlagen: Es gibt viele Richtungen, die wollen mit Ki-Energie und Chi und Prana herumbasteln, mal hier und da – das braucht es nicht. Unser Ego ist viel zu primitiv und hat viel zu wenig Ausbildung und viel zu wenige Möglichkeiten, dort einzugreifen. Und was viel wichtiger ist – es ist gar nicht notwendig. Es geht nicht darum, daran noch herumzubasteln; denn unser Ich, unsere Persona, trägt die Hauptverantwortung für das Chaos in uns selber und mehr und mehr in der Welt, da wollen wir nicht noch mehr Chaos verursachen. Sondern wir besinnen uns zurück – Was ist das Fundament? Das Fundament ist, dass es im Bauch ein riesiges Nervengeflecht gibt, unter dem Bauchnabel; und dies unser Bauchhirn, welches viele große Aufgaben hat dahinter eben auch dieses Zentrum des Hara.

Das Hara ist kein Chakra. Chakren liegen hinten. Das Hara liegt vorne. Es gibt im Hara zwei Aspekte – zum einen das vorne liegende Hara, und dahinter an der Wirbelsäule das Maimyo – das hat auch eine besondere Bedeutung. Für uns ist aber erst einmal wichtig, dass das Hara, das Energiezentrum unter dem Bauchnabel, das Fundament ist – der Ort, an den alle Lebensenergie hineinfließt; und das damit verbundene System, nämlich der kleine Ki-Kreislauf, der von hinten nach oben und vorne nach unten läuft und diese Energiebahnen trägt. Diese haben auch nichts zu tun mit der Schlangenkraft – da liegt auch genau die Gefahr im Tantra, weil beide Energien nach oben gehen und völlig verschieden sind; da kann es große Probleme geben (aber das ist ein anderes Thema).

Fakt ist, dass in der Entwicklung des Menschen, mit der Zivilisation und der Intelligenz, des Bewusstseins und seiner Algorithmen, dieser Ki-Kreislauf stärker geworden ist, machtvoller; und auch grober. Das ist aber nicht der Sinn, dass grobe Energie nach oben schießt - das führt zu diesem Chaos -, sondern es gibt ein sehr feines System, das diese Energie, die im Hara ist, auf einem großen Energiekreislauf, den Meridianen, in jede einzelne Zelle, in jedes einzelne Organ bringt, und uns dort vitalisiert. Die Harmonie dieses Ki-Kreislaufes bedingt grundsätzlich unsere Gesundheit, bedingt grundsätzlich unser Immunsystem, unsere Vitalität.

Der Grund, warum Japaner überdurchschnittlich alt werden im Verhältnis zu anderen Ländern, und besonders auch Zen-Meister – das liegt sicherlich am grünen Tee, viel an der Ernährung; am Ende ist das nur sekundär. Entscheidend ist, dass Japan das einzige Land ist, in dem spirituell noch Hara-Praxis praktiziert wird. Und das heißt das durchgehende Umstellen des oberflächlichen Kopf-Vorstellungs-Emotions-Chaos-Energiesystems wieder zurück in das ganzheitliche Energiesystem von Körper und Geist mit dem Zentrum des Hara. Dies führt zu einer grundlegenden Veränderung des Menschen nicht nur auf seiner geistigen Ebene der Unruhe, Getriebenheit, Ermattung, sondern auch auf der energetisch-körperlichen Ebene, z.B. dem Immunsystem – der Körper in sich selber ruhend. Wenn der Körper nicht in sich ruht, dann kann das Ego machen was es will – er ist hibbelig. Und diese Kraft wieder zurückzuführen – das ist der Sinn der Hara-Übung, der Hara-Meditation.

Wir wissen also, es gibt in allem, wo Raum ist , Energie. Der unendliche Raum ist reine Energie. Wir sind in einem Meer von reiner Energie - pur. Aber wir sind ein kleines System , das ängstlich so ein bisschen einatmet – der westliche Mensch will nehmen, haben, Gier, Gier , Gier – deshalb nur einatmen, einatmen. In dem Einatmen ist das Nehmen, aber nicht die Nachhaltigkeit des Gebens ins gesamte System. Das Einatmen ist die Gier, das Nehmende, und wenn dann kein Bewusstsein ist für das Ausatmen oder dieses schnappatmig, kurzatmig ist… Wenn ich in der Meditation Hara über und dabei drei, vier Sekunden ausatme, dann kann ich stattdessen auch Playstation spielen, oder ein schönes Weizen trinken. Das ist Quatsch. Es geht nicht darum eine Zeit zu finden, wie lange ich ausatme, sondern es geht darum, dass jeder für sich eine der 21 Hara-Übungen des Daishin Zen findet, die für ihn oder sie die optimale Vitalisierung bedeutet.

In der Meditation, der Fokussierung der Kraft, Sitzen in Kraft und Stille, kommt das Ki zur Ruhe, die Lebensenergie sammelt sich, aus den Staubereichen heraus fällt es, wie Sommerregen nach unten; und der Stau, der gleichzeitig auch Mangel bedeutet – hier Stau, dort Mangel – löst sich auf, und der Körper in seinem Ganzen kommt in eine ausgewogene Harmonie. Und diese Ballung von Kopf, Emotion, oder Kehlkopf, Aggression, Verzweiflung usw. lösen sich auf. Der Mensch heutzutage hat im Kopf-Schulterbereich eine völlige Ki-Spannung, die pulsiert zwischen getriebenem Wahn und ermattetem, verzweifelt-depressivem Zustand, und die Mitte dazwischen wird immer weniger, und viele Bereiche des Körpers liegen brach, sind Wüste.

Dies ist erst einmal das Fundament, diese Wüste wieder zum Blühen zu bringen und Regen auf das ganze Land fallen zu lassen, und Sonne, und das Land unseres Körpers blüht.

Das Ki fließt also in uns hinein mit dem Einatmen und dem langsamen Ausatmen – und langsam bedeutet: Hingabe, Fallenlassen, Kopf-Schulter-Bereich loslassen, Fallenlassen, im Bauch-Becken-Bereich niederlassen. Das erst einmal alles.

Man soll seine Kraft harmonisieren – das ist das erste und wichtigste; und die Harmonisierung der Kraft bedeutet das Hara. Das heißt, im unteren Dantien, im unteren Bereich wandelt sich Materie in Energie. Wunderbar. Das ist das erste Prinzip, und jetzt geht es für uns darum, unsere Hara-Übung zu finden – das geht direkt unmittelbar durch die Praxis, durch die Übung, und das kann man nicht durch ein Buch lernen, sondern man muss es wirklich unter vier Augen erspüren und selber immer wieder in der Praxis erleben; man kommt auch an Grenzen und merkt, diese Übung ist es nicht, vielleicht erst einmal diese – und so braucht es eine Zeit, seine Übung zu finden. Deswegen haben wir so viele alte Übungen erneuert, verändert, und einige neue hinzugefügt.

 

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